Heute waren wir im Zoo. Mal wieder. Zu Weihnachten haben die Kinder Jahreskarten bekommen. Die müssen ja benutzt werden ;) . Ausserdem hatten wir sowieso nichts besseres vor und anfangs eigentlich nur eine kleine Fahrradtour im Sinn. Trotz der Kälte (um den Gefrierpunkt), geschneit hat es auch, ganz ein bisschen. Die meiste Zeit hatten wir aber Sonne. Eine Frühlingssonne, die sogar schon recht intensiv gewärmt hat, wenn man sich denn mal in ihren Strahlen wärmen konnte.
Alles in allem war es dann aber doch recht kalt. Auf den Rädern vor allem beim Rückweg. Meine Füße waren trotz 2 Paar Socken leicht eingefroren und der Rest von meinem Körper brauchte Zuhause ein Weilchen, bis er sich überall wieder warm anfühlte. Wobei das Aufwärmen danach ja beinahe schon das Schönste an solchen winterlichen Unternehmungen ist ;). Soweit ich informiert bin, ist auch niemandem etwas abgefroren heute, nach dem abendlichen Baden fühlten sich sogar die Kinder wieder warm an ;) .
Im Zoo war es schön. Es gab ein Giraffenbaby zu sehen. Noch nicht mal 2 Wochen alt, kuschelte es sich an seine Mama. Die Giraffen standen in ihrem Giraffenhaus, für meine Begriffe in viel zu engen Käfigen. Wenn es warm ist, haben sie viel Auslauf in ihrem Gehege - relativ zumindest. Aber auf den paar Quadratmetern Giraffenhaus taten mir diese unendlich riesigen Tiere schon sehr leid! Wobei sie gar nicht traurig oder elend wirkten und von da oben auf uns Besucher in einer Art runtergeschaut haben, bei der man kaum noch wusste, wer nun wen hier beäugt.
Der letzte Braunbär in der alten Bäreninsel war auch kein aufbauender Anblick. Im Sommer ist der letzte der Eisbären gestorben, nachdem er ein wirklich langes Eisbärleben im Zoo geniessen konnte. Der letzte Kuschelbär dann ganz allein auf der Insel wirkte sogar im strahlenden Sonnenschein traurig.
Die Vogel- und die Robbenshow haben wir gesehen. Beides eher kurz und unspektakulär, zu besucherreicheren Zeiten und wenn es wärmer draußen ist, sind die offenbar sehenswerter als im Februar.
Als Krönung gabs dann noch ein traurig anzusehendes Pinguin-Baby, allein in einem kleinen Gitterböxchen eingesperrt - und das in den renovierungsbedürftigen und sowieso recht tristen Wassergehegen. Und es war so kalt, daß sogar die Pinguine gezittert haben! *lach* Stimmt aber wirklich, sie haben gezittert. Vanessa hat das sehr zum Grübeln gebracht. Aber vielleicht hatten sie ja auch nur Angst vor uns ;).
P.S.: Die Bilder sind von einem früheren Zoo-Besuch im Sommer 2003, heute hatte ich doch tatsächlich mal keine Kamera dabei.
P.P.S.: Die Kinder sind ohne Murren und Knurren sowie ohne Theater pünktlich zur Schlafenszeit artig und still im Bett verschwunden. Ich glaube, die haben wir geschafft heute ;).