Mein rechter Fuß ist mir in meinem Traum heute nacht einfach abhanden gekommen. Wobei mein Kopf im Traum das so "einfach" auch wieder nicht gestaltete, eigentlich war ich in Narkose wegen irgendeiner Kleinigkeit und das Krankenhaus wurde in der Zeit evakuiert. Irgendein Verrückter ist da geblieben und hat mir einfach meinen Fuß abgeschnitten! Was ich im Traum wie auch im Wachsein als ungemein störend empfand und empfinde. Im Traum habe gedacht: "wie soll ich so denn noch Fahrradfahren können?" Sehr realistisch...
Ich war heilfroh, als ich endlich aufgewacht bin. Und jetzt, viele Stunden später, bemerke ich immer wieder zu meiner Beruhigung, daß ich zwei Füße habe!
Sollte mir jemand eine sinnige Deutung dieses Traums geben können, wäre ich sehr dankbar darüber. Sollte ich demnächst einen Unfall haben und meinen rechten Fuß dabei verlieren, hab ich hiermit den Beweis erbracht, daß man in die Zukunft träumen kann. Ehrlich gesagt wäre ich in diesem Fall aber lieber einfach nur ein fantasievoller Träumer ;)
im Zoo Hannover entdeckt: ein sich rasend schnell bewegendes Faultier!
Direkt nach dieser, sicher kraftzehrenden, Anstrengung hat es sich aber völlig artgerecht bequem hingehängt und erstmal geschlafen.
Weiterhin gab es grossäugige, etwas dumm schauende Eulenbabys und überheblich auf mich herabschauende Giraffen.
Hunde sind ja die natürlichen Feinde des Radfahrers. Zumindest manche. Wobei ich den armen Hunden hier unrecht tue, eigentlich sind es ja eher die Besitzer. Manche zumindest... Ich bin immer froh wenn ich sehe, daß ein Hundebesitzer mich gesehen hat und seinen Hund zu sich ruft, kürzer an die Leine nimmt oder am Halsband festhält. Vors Rad sind mir schon einige Hunde gelaufen, passiert ist bislang zum Glück noch nie etwas. Meistens reicht es ja auch, wenn der Hund mich sieht und mir dann nicht aus Versehen vors Rad rennt. Weswegen ich meistens, wenn mir ein unangeleinter und unachtsamer Hund begegnet, diesem etwas zurufe. Dann erschreckt er weder mich noch sich, rennt mir nicht vors Rad und beißt mir auch nicht in die Waden.
Der Hund gestern reagiert völlig anders, wenn auch eigentlich relativ argerecht und somit gar nicht so überraschend. Er trottete, einige Meter vor mir, aus einem Seitenweg auf den breiten Radweg, mitten in der Eilenriede - dem hannoverschen Stadtwad. Seine Besitzer waren ein gutes Stück hinter ihm und ich rief "Hey Hund". "Hund" schaute hoch, freute sich sichtlich und raste los. An mir vorbei und halb schräg vor meinem Vorderrad. Sich immer wieder zu mir umschauend. Ich bin mir eigentlich schon ziemlich sicher, daß dieses Exemplar wirklich nur spielen wollte, war mir aber nicht sicher, ob er mir deswegen nicht trotzdem zwischen die Speichen gerät. Einige hundert Meter später hat er das Rennen aber aufgegeben. Da er noch nicht erschöpft wirkte denke ich mal, seine Menschen haben ihn gerufen.
Egal, das Rennen hab ich somit aber trotzdem gewonnen ;)
Und brauche wohl eine andere Hundetaktik im Wald...
Bei der Gelegenheit auch gleich eine gegen radwegverstopfende, halbtaube Menschen. Meine Klingel ist wirklich keineswegs leise, für manche aber offenbar noch immer unhörbar. Vielleicht brauche ich doch noch sone Tröte, wie sie in Fußballstadien benutzt wird. Im besten Fall springen die zweibeinigen Verstopfungen dann vor Schreck direkt vom Radweg in den Matsch daneben *hehe*.