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    <title>Ninas Schmierblo(g)ck - informelle Selbstbestimmung</title>
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    <description>Konservierungsmittel</description>
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    <pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:41:44 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Ninas Schmierblo(g)ck - informelle Selbstbestimmung - Konservierungsmittel</title>
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    <title>Twitter?</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/850-Twitter.html</link>
            <category>informelle Selbstbestimmung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    Vor kurzem wurde versucht, mir den Dienst &quot;Twitter&quot; schmackhaft zu machen. Tatsächlich war die Argumentation so stichhaltig, daß ich mir entgegen meiner Abneigung testweise einen Account zugelegt habe. Zwei Wochen nach Start dieses Experiment stelle ich fest: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauch das nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich von Nachrichten und Informationen (so etwas wie haz.de, heise.de, netzpolitik.de, piratenpartei, udo vetter etc.) ersetzt mir Twitter zwar den RSS-Feed und die Newsletter, dafür muss ich einem einzelnen Dienst gegenüber offenlegen, was mich so alles interessiert. Mag ich gar nicht! Nicht mal mit einem mehr oder minder anonymen Pseudonym. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Informationen zum Geocaching (aus der Ecke kam das &quot;schmackhaft machen&quot;) sind die abonnierbaren Listen und Accounts zwar zwar ganz interessant (neue Caches, deaktivierte, archivierte, sogar wer welche gefunden hat), aber hier habe ich mit einem Premium-Account auf der Geocaching-Webseite und Mailbenachrichtigungen andere Möglichkeiten, die sich auch wesentlich feiner steuern lassen. Der Rest ist Informationsrauschen, was manchmal ein leichtes Interesse bei mir weckt, für das mir meine Zeit dauerhaft aber zu schade ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des &quot;Sozialen Netzwerkes&quot; finde ich es zwar spannend zu sehen, wer da mit wem intensiv herumzwitschert, allerdings ist mein eigenes Kommunikationsverhalten offensichtlich nicht twitterkompatibel. Ich weiß nicht, warum es irgendeine größere Masse da draußen interessieren oder gar belustigen sollte, das z.B.: mein Kater in meine Schuhe gekotzt hat (dieses Beispiel stammt von obiger Bekannter, die es sehr lustig gefunden hat, dies von einer ihrer Follower zu lesen). Und ich werde auch bestimmt nicht in die Welt herausschreien, das ich mich jetzt grade im Fitnesstudio oder im Bahnhof Kassel befinde (weil es bis auf sehr wenige Menschen, die es dann sowieso schon wissen, auch niemanden interessieren wird!). Außerdem mag ich es gar nicht, dass meine Privatsphäre genau auf eine Filtermöglichkeit zu beschränken ist: Follower. Erlaube ich jemandem, mir zu &quot;folgen&quot;, sieht der/die-jenige alles von mir. Wem ich folge, wer mir folgt, also alles was mich interessiert und alle die mich interessieren und dazu noch all mein Geschriebenes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist mir persönliche Kommunikation (gern auch übers Netz, gern per Mail, ICQ o.äh.) dann doch wesentlich lieber. Und wenn es an einen größeren Kreis gehen soll, dann in einem themen- und damit auch benutzergruppenbezogenen Forum. Aber doch nicht per Gießkanne auf alle da draußen. Und wie immer im Web: im Zweifel gespeichert für alle Zeiten. Bei einem einzelnen Anbieter! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist mir die Twitterseite auch noch viel zu unkomfortabel. Ich kann zum gezielteren Lesen zwar Follower-Listen anlegen, das aber nur über eine Klickorgie und ich sehe nicht mal vor dem zweifachen Klicken, ob ein Account schon in einer Liste eingetütet ist oder nicht. Den einzelnen Unterhaltungsfäden zu folgen ist über die reine Twitterseite auch ein echter Krampf. Möglicherweise gibt es dafür ja Clients, die es besser können. Aber so tief möchte ich hier dann wohl doch nicht einsteigen. Ich hab jetzt schon genug von der nur sehr marginal sinnvollen Informationsüberflutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie man hier deutlich liest, mag ich mich auch nicht auf 160 Zeichen beschränken müssen. ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich hat mir mein Selbstversuch bestätigt, was ich schon seit Jahren von Twitter denke. Irgendwie brauch ich das nicht und mir erschließt sich der wahnsinnige &quot;Hype&quot; nur ganz am Rande...  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 06:50:00 +0100</pubDate>
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