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    <title>Ninas Schmierblo(g)ck</title>
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    <description>Konservierungsmittel</description>
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    <pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:41:44 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Ninas Schmierblo(g)ck - Konservierungsmittel</title>
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    <title>Twitter?</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/850-Twitter.html</link>
            <category>informelle Selbstbestimmung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    Vor kurzem wurde versucht, mir den Dienst &quot;Twitter&quot; schmackhaft zu machen. Tatsächlich war die Argumentation so stichhaltig, daß ich mir entgegen meiner Abneigung testweise einen Account zugelegt habe. Zwei Wochen nach Start dieses Experiment stelle ich fest: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauch das nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich von Nachrichten und Informationen (so etwas wie haz.de, heise.de, netzpolitik.de, piratenpartei, udo vetter etc.) ersetzt mir Twitter zwar den RSS-Feed und die Newsletter, dafür muss ich einem einzelnen Dienst gegenüber offenlegen, was mich so alles interessiert. Mag ich gar nicht! Nicht mal mit einem mehr oder minder anonymen Pseudonym. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Informationen zum Geocaching (aus der Ecke kam das &quot;schmackhaft machen&quot;) sind die abonnierbaren Listen und Accounts zwar zwar ganz interessant (neue Caches, deaktivierte, archivierte, sogar wer welche gefunden hat), aber hier habe ich mit einem Premium-Account auf der Geocaching-Webseite und Mailbenachrichtigungen andere Möglichkeiten, die sich auch wesentlich feiner steuern lassen. Der Rest ist Informationsrauschen, was manchmal ein leichtes Interesse bei mir weckt, für das mir meine Zeit dauerhaft aber zu schade ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des &quot;Sozialen Netzwerkes&quot; finde ich es zwar spannend zu sehen, wer da mit wem intensiv herumzwitschert, allerdings ist mein eigenes Kommunikationsverhalten offensichtlich nicht twitterkompatibel. Ich weiß nicht, warum es irgendeine größere Masse da draußen interessieren oder gar belustigen sollte, das z.B.: mein Kater in meine Schuhe gekotzt hat (dieses Beispiel stammt von obiger Bekannter, die es sehr lustig gefunden hat, dies von einer ihrer Follower zu lesen). Und ich werde auch bestimmt nicht in die Welt herausschreien, das ich mich jetzt grade im Fitnesstudio oder im Bahnhof Kassel befinde (weil es bis auf sehr wenige Menschen, die es dann sowieso schon wissen, auch niemanden interessieren wird!). Außerdem mag ich es gar nicht, dass meine Privatsphäre genau auf eine Filtermöglichkeit zu beschränken ist: Follower. Erlaube ich jemandem, mir zu &quot;folgen&quot;, sieht der/die-jenige alles von mir. Wem ich folge, wer mir folgt, also alles was mich interessiert und alle die mich interessieren und dazu noch all mein Geschriebenes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist mir persönliche Kommunikation (gern auch übers Netz, gern per Mail, ICQ o.äh.) dann doch wesentlich lieber. Und wenn es an einen größeren Kreis gehen soll, dann in einem themen- und damit auch benutzergruppenbezogenen Forum. Aber doch nicht per Gießkanne auf alle da draußen. Und wie immer im Web: im Zweifel gespeichert für alle Zeiten. Bei einem einzelnen Anbieter! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist mir die Twitterseite auch noch viel zu unkomfortabel. Ich kann zum gezielteren Lesen zwar Follower-Listen anlegen, das aber nur über eine Klickorgie und ich sehe nicht mal vor dem zweifachen Klicken, ob ein Account schon in einer Liste eingetütet ist oder nicht. Den einzelnen Unterhaltungsfäden zu folgen ist über die reine Twitterseite auch ein echter Krampf. Möglicherweise gibt es dafür ja Clients, die es besser können. Aber so tief möchte ich hier dann wohl doch nicht einsteigen. Ich hab jetzt schon genug von der nur sehr marginal sinnvollen Informationsüberflutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie man hier deutlich liest, mag ich mich auch nicht auf 160 Zeichen beschränken müssen. ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich hat mir mein Selbstversuch bestätigt, was ich schon seit Jahren von Twitter denke. Irgendwie brauch ich das nicht und mir erschließt sich der wahnsinnige &quot;Hype&quot; nur ganz am Rande...  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 06:50:00 +0100</pubDate>
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    <title>Wie therapiert man Höhenangst?</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/849-Wie-therapiert-man-Hoehenangst.html</link>
            <category>sportliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_nike_k.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:116 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;69&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_nike_k.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wie jede andere Angst auch, man stellt sich ihr. Etwas Therapie für mich war schon sehr häufig der Besuch der verschiedenen Kletterparks und Seilgärten gewesen. Gut angeseilt hatte die Angst fast keine Kontrolle über mich, auch wenn sie durchaus vorhanden war und leise wimmerte. Nun hatte ich noch eine weitere Motivation den Kampf gegen rationale Ängste mit irrationalen Ausprägungen aufzunehmen: ich wollte auch endlich (Geocaching-) Dosen aus Bäumen und anderen höher oder auch tiefer gelegenen Örtlichkeiten pflücken können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da traf es sich sehr gut, daß ich im September kurzfristig zwei Plätze in einem Seilkletterkurs beim Erlebnis-Projekt.de ergattern konnte. Samstag den Einsteigerkurs, Sonntag den  Fortgeschrittenenteil. Anfangs war ich ja etwas skeptisch, ob ein Aneinanderreihen der beiden Kurse nicht etwas zu anstrengend werden würde, und natürlich hatte ich damit absolut recht  (was mir der anschließend tagelang anhaltende Muskelkater bewiesen hat), allerdings war es trotzdem genau das Richtige, weil das am Samstag gelernte am Sonntag unter prüfenden Blicken gleich wiederholt werden konnte und sich somit wesentlich besser festigte. Übrigens hat sich das Gelernte so gut gefestigt, daß ich heute, Wochen später, noch immer die Worte und die Stimme von dem Trainer im Ohr habe und ähnlich penetrant wie er es bei uns tat, meinen Kindern die Seilzugangstechnikhandgriffe beigebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Samstagskurs, dem Einsteigerteil, waren wir zu sechst, Marko und ich sowie vier befreundete Cacher (drei Männer, eine Frau), die einfach mal in die T5-Klettertechnik reinschnuppern wollten. Im Gegensatz zu uns war bei ihnen erst mal kein weiteres Kursinteresse und auch kein gesteigertes Kaufinteresse an Seiltechnikzuberhör vorhanden. Was für uns den Vorteil hatte, daß wir den Fortgeschrittenenkurs am Folgetag „allein“ zu zweit machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kursbeginn war ich schon extrem nervös. Beim Autofahren brachte jeder Kilometer Näherung an das Ziel eine Steigerung meiner Atemnot und dem zerdrückenden Gefühl im Magen, der Übelkeit und dem Wunsch, schon wieder ein Klo zu suchen. Dabei habe ICH den Kurs gewollt! Und ich weiß und wusste, daß ich gut angeseilt in aller Regel nur wenig Angst habe. Aber ob mein Rücken das durchsteht? Ob ich das durchstehe? Was wenn ich umfalle? Was wenn ich nich mehr kann? Psychisch, körperlich, körperchemisch? Ängste lassen sich prima durch Ängste füttern und wachsen und gedeihen dabei prächtig... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seilkletterkurs mit dem spannenden Namen „Geocaching-T5“ fand in einer alten Fabrikhalle in NRW statt. „Ein erlaubter Lost Place!“ war mein erster Gedanke als wir das alte Kesselhaus der ehemaligen Textilfabrik betraten. An den Decken hingen Seile, teils längs, teils quer, eine Seilbahn war aufgebaut, ansonsten war wenig Platz im unteren Bereich, aber oben auf dem alten Kessel standen Tische, Bänke, Kaffeemaschinen und Regale. Hier war unsere „Zentrale“. Hier hatten wir nun erstmal eine zweistündige Einweisung, ein Kennenlernen, etwas Theorie. Und Kaffee! Meine Müdigkeit freute sich sehr über diesen, meine angespannten Nerven und die  hyperaktive Blase nicht so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andy, der Trainer, ist ein ziemlich grosser, etwas zerknitterter, leicht angegrauter Ruhrpöttler.  Ein menschenoffener, kommunikativer Mensch, der sehr gern redet. „Lehrer“ ist tatsächlich ein guter Job für ihn (gelernter Erzieher und gelernter Polizist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser „Drillinspector Andy“ redete nun erstmal stundenlang. Über die Kletterhalle, seine Projekte, über sich, Jobs, Kinder, achja, und  über Seilzugangstechniken. Wir würden nämlich gar nicht klettern, sagte er. Jaja, .... Dann gab es noch eine Vorstellungsrunde von uns. Ich war bei meiner Vorstellung sehr ehrlich, also sprach davon, daß ich viel Höhenangst habe, angeseilt diese meist unter Kontrolle ist und das ich diesen Kurs u.a. als Therapie betrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es eine Einweisung in den Gurt. Ich wollte eigentlich lieber raus, meine Blase entleeren (was eher schwierig war, weil es kein Klo gab. Aber Gebüsch und hey, wir sind doch Cacher unter uns *g*), wollte aber nix verpassen und schon gar nich als erste zum Klo (Mädchen!). Worauf ich plötzlich Vorführpuppe wurde. Diese Vorführung irgendwann aber wegen extremer Nervosität gepaart mit einer übervollen Kaffeeblase unterbrechen musste und meine Pinkelpause das andere Mädel gleich dazu brachte mit rauszugehen. Danach war ich wieder Anziehpuppe, ließ mich von Andy in den Gurt zwängen und erklären. Den Gurt, nicht mich! ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bekamen alle anderen auch einen Gurt und einen Helm und wir gingen runter an die Seile. Andy erklärte die Technik. Er sagte, man solle die Geräte immer auf die gleiche Weise festhalten und benutzen, weil man sich nur so eine wirklich sicherer und richtige Handhabung aneignet, die auch in Paniksituationen noch funktioniert. Inzwischen war ich zwar immer noch nervös, aber nicht mehr so schlimm wie noch einige Stunden zuvor. Ich bemühte mich alles richtig zu machen und war viel zu sehr mit der Technik beschäftigt um mir ernsthaft Sorgen darüber zu machen, daß ich auf dem Boden aufschlagen könnte, wenn ich jetzt an einem, nein zwei 11 mm Seilen hochsteige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal am Seil hoch war psychisch recht entspannt – ich war als eine der ersten oben, nachdem ich noch kurz versuchte, höhenangstbedingte Spezialregeln durchzusetzen:„Müssen wir wirklich bis nach ganz oben?“ „SAGTE ICH GANZ HOCH???“) Ok, dann gibt’s wohl kein Kneifen, dann ganz hoch....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_IMG_6555_k.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:118 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_IMG_6555_k.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Oben angekommen schaute runter und dachte: „hmm... das ist hoch!“ Es waren bestimmt wahnsinnige 3-4 Meter *g* Angst war nicht da und der Gurt war tatsächlich ein bisschen bequem. Bis eben war mir noch sehr kalt gewesen (Nervosität!), nun wurde mir langsam warm, später meist sogar viel zu heiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Stunden spielten wir einbauen, ausbauen, hochgehen, runtergehen. Mal an der einen, mal an der anderen Seilstrecke. Mal am runden Schornstein, mal an der Wand gegenüber, die auf das Podest führte. Dort mussten wir hoch und uns ausbauen, nachdem wir uns vorher in die Sicherungsleine oben eingebaut hatten. Dann wieder einbauen und und wieder nach unten abseilen. Beim ersten Mal dieses über die Kante abseilen hatte ich vorher noch Sorge vor der Angst, die mich sicher fressen würde, wenn ich über die Kante trete. Dabei war es nichts schlimmes, eher lustig. Ich hatte volles Vertrauen in die Technik! Doppelt gesichert... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spielten – nach einer Mittagspause - den Rest des Tages weiter ein- und ausbauen, Seilwechseln, Partner-Check. Irgendwann war das andere Mädel körperlich fertig und wollte nicht mehr. Ich war bedingt fertig,  arg verschwitzt, aber ich wollte weitermachen, auch wenn das immer gleiche rauf und runter dann doch mal langweilig wurde! Für Knotenkunde blieb am Ende des Tages leider keine Zeit mehr. Im Abschlussgespräch erwähnte Andy noch, was man seiner Meinung nach an Ausrüstung brauchen würde. Seine Rechnung war höher als meine, sogar als meine pessimistische. Wobei ich auch nie von doppelten Sicherungen und Sicherungssystemen ausgegangen bin, die hier in diesem Kurs - gehalten von Industriekletterern - Arbeitsstandard und bei näherer Betrachtung auch sinnvoll sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann musste Andy weg, er hatte abends einen Auftrag und wir hatten endlich Feierabend! Inzwischen war es weit nach 17 Uhr, wir hatten den Kurs um 1,5 Stunden überzogen! Ich war hungrig, müde, fertig, wollte nur noch essen (viel essen!) und schlafen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer traumlosen Nacht voll tiefstem Schlaf ging der Drill weiter, im  Fortgeschrittenenkurs. Diesmal nur wir zwei und Andy natürlich.. Wenn man nur noch zu zweit lernt, bekommt man auch mehr Aufmerksamkeit ab, was nicht immer gut ist. Wir haben viel Kritik abbekommen ( leider oft auch berechtigt!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_IMG_6554_k.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:117 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_IMG_6554_k.serendipityThumb.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eine der Aufgaben nach dem Warmklettern (rein, rauf, raus, rein, runter, raus, rein, … und immer den Arm unter die Lockersling! Das Seil nich zwischen die Beine! Wie fasst man in Hannover einen Stift an?), sollten wir ein Seil an einem Stahlträger einbauen. Andy schmiss uns einen Haufen Kram vor die Füße (Seile, Bandschlingen, Karabiner aber auch sowas wie eine Schwimmnudel, Metallstäbe, Holzlatten) und meinte, wir sollten damit nun ein Seil oben am Stahlträger einbauen. Taten wir, wobei wir erst spät merkten, daß 1/3 des Krams einfach nur zur Verwirrung  aufgeworfen worden war. Andy saß derweil entspannt in seinem Sitz in einem Gurt am Seil und schaute uns zu. Marko und ich grübelten, testeten und bekamen irgendwie (ich hab die Details echt vergessen) das Seil oben eingebaut. Einer von uns musste an den Seilen hoch und die oben richtig befestigen. Ich tat dies und hatte dabei dabei leichte grössenbedingte Probleme, kam oben nicht gut an den Stahlträger, die Bandschlingen und Karabiner. Ich musste mich an meinem Seil hochzerren, gleichzeitig an dem eigentlich zu weit entfernten Rohr der Wand abstützen. Sehr kraftraubend. Aber ich habs geschafft! Unter den kritischen Augen von Andy..Eigentlich keine schöne Situation, aber ich wollte ja was lernen! Was dann auch gleichzeitig lustig, anstrengend, cool und furchtbar war *g*. Marko meinte hinterher, ich hätte ihm da leid getan, aber ich habs gar nich schlimm gefunden. Es war eine Herausforderung, ich habs geschafft! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann durften / mussten wir Seilbahn fahren. Fast problemlos, auch wenn Marko ewig brauchte um drüben anzukommen. Und ich ebensolche Ewigkeiten um mich am Seilbahnende umzubauen. Mir fehlte es immernoch an Länge (genau an der Stelle hatte ich grade die Seile eingebaut, mit denen wir uns nun ablassen wollten) und so musste ich mich erneut hochziehen um mich aus der Zwischensicherung auszubauen. Leider war meine Kraft schon am Vortag quasi alle gewesen und so war es alles arg mühsam. Bis Andy meinte, ich hätte doch eine Trittleiter dabei. Die Handsteigklemme mit Fusschlinge! Jepp, das ging! Total einfach und gut! *puh* (später erfuhr ich, daß an dieser Stelle des Kurses  mindestens einer schon mal so versagt hatte, daß ihn jemand retten musste). Wie gut, daß mir das nicht passiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Lektion war „Rettung“. Andy rettete einen zufällig anwesenden Bekannten aus dem Seil. Das sah easy aus! Dann waren wir dran. Ich ließ mich zuerst von Marko retten und anschließend  rettete ich ihn, auch das war technisch nicht wirklich schwierig! Am Seil hochgehen, ein bisschen höher als die HiLoPe (die hilflose Person). Diese mit den Beinen umgreifen (mit dem polnischen Klammerhaken, den man bei jeder beliebigen Bahnhofsnutte lernen kann *g*), die „Exe“ (also ein Stück Bandschlinge mit zwei Karabinern) mit seinem Gurt verbinden, das &quot;Ypsilon-Dingens&quot; (eine Art Seil mit Karabinern) mit seinem Gurt verbinden, dann ihn langsam aus seinem Seilaufstiegsgerät herausfahren und ausbauen und uns zusammen mit meinem Gerät herunterlassen. Unten den Verletzten vorsichtig aufsetzen, keinesfalls legen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Retten war mehr lustig und weniger schwierig und es ist sehr gut zu wissen, daß wir uns notfalls gegenseitig aus dem Baum pflücken können! Wobei es körperlich durchaus anstrengend war. Unten angekommen war ich körperlich dann dermaßen fertig, daß ich mein Seilaufstiegsgerät anstarrte und kurze Zeit nicht wusste, wie man es bedient! (Soviel zu der Lektion es immer gleich zu benutzen, damit man es in jeder Situation sicher benutzen kann!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Aktion, die wir noch hatten, war das „Traversieren“. Wir sind gefragt worden, ich wollte es machen. Oben war längs der Halle eine Seilstrecke eingebaut. Da muss man lang und sich an 4-5 Punkten umhängen. Jeweils auf unglaublich dünnen Rohren stehend, aber natürlich auch noch im Seil gesichert. Immer zweifach gesichert! IMMER! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szt_IMG_6572_k.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:120 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szt_IMG_6572_k.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Marko ging zuerst, ich ging als zweites in die Seilstrecke, stand aber lange, seeeeehr lange unschlüssig am Start. Ich war längst total kaputt. Und hier hatte ich dann doch mal wirklich Angst! Und noch mehr als die Angst vor der Höhe und dem Versagen hatte ich Sorge, dass ich es körperlich einfach nicht mehr schaffen könnte. Außerdem war Andy mit Marko beschäftigt, was wenn ich mich falsch ein- bzw. umhänge? Eine dumme und unberechtigte Sorge, klar. Aber es ging mir hier wahrlich nicht mehr gut. Es wirkte so hoch, da oben auf dem Stahlträger – auch wenn ich im Fall eines Absturzes ja gar nicht bis Bodenniveau gefallen wäre, ich wäre auf das höher gelegene Podest geknallt. Mein Angstmechanismus peilte aber den tiefsten Punkt, den Boden an, der aus dieser Perspektive wirklich tief unten zu sein schien. Andy bemerkte mein Zögern, fragte nach und ich antwortete, ich wüsste grad nich, ob ich das hier schaffen könnte. Er meinte, dochdoch, da wäre er sich sicher, das schaffe ich. Auch körperlich? … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß  nicht, wie lange ich da stand, aber irgendwann war mir das Warten zu doof, ich wusste ja, was ich zu tun hatte, war auch schon längst eingehängt gewesen, ließ endlich los und zog  mich rüber zum ersten Umhängepunkt Es war recht einfach, nicht so anstrengend wie befürchtet (ich hing ja entspannt in meinem Gurt, diesmal nur eben in der Waagerechten) und natürlich kam ich prima und ohne ein Rettungsszenario zu inszenieren drüben an. Die Höhenangst hatte ich im Griff, auch wenn es doch ein sehr eigentümliches Gefühl gewesen ist, da oben rumzuhängen bzw. an den Umhängepunkten auf gefühlt streichholzdünnen Rohren herumzustehen. Da ich aber sowieso zu sehr mit der Technik beschäftigt war, hatte ich gar keine Ressourcen für Panik über. Teilweise war es wieder etwas schwieriger mit meinen kurzen Armen und Beinen, letztendlich kam ich aber auf der anderen Seite an. Breit grinsend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_IMG_6574_k.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:119 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/szk_IMG_6574_k.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;fast fertig! &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr hier war dann aber bei mir körperlich und psychisch Feierabend. Mir tat alles weh, also alle Muskeln – mein Rücken hat dieses Wochenende erschreckend gut überstanden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab noch eine Endbesprechung und noch etwas Knotenkunde sowie Seilbahnbautheorie bzw. eine Erklärung, wie man ein Seil unten um eine Brücke herum gebaut bekommt. Andy hat mich gelobt für den schwierigen Anbau der Seile bzw. mir an der Seilbahn und dafür, daß ich mich nicht wie ein „Mädchen“ aufgeführt hab *g*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den coolen Schornstein haben wir leider nicht beklettert. Ich weiß gar nicht, ob ich ihn geschafft hätte – aber dank dem Regen und der Tatsache, dass wir keine Zeit mehr übrig hatten, ging es leider sowieso nicht. Schade, schade :( (Dann muss ich wohl noch mal da hin fahren ;) ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 21 Uhr machten wir uns, mit dem Kofferraum voller frisch gekaufter Kletterutensilien, endlich auf den Heimweg nach Hannover. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte anschließend zwei Tage lang einen der schlimmsten Muskelkater meines Lebens! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der abgeklungen war machten wir unseren ersten eigenen Baumkletter-Cache. 16 Meter, ein simpler Baum. Alles ging prima :) . Seit dem sind noch 9 weiterer Klettereien in immer grösseren Höhen gefolgt und ich freu mich schon auf den nächsten. Auch wenn ich oben in den Bäumen immernoch ein sehr flaues Gefühl im Magen habe und mich sehr häufig frage, ob es wirklich not tut, was ich da tue. Den Rest der Zeit grinse ich, wenn ich ans Klettern denke, träume davon und freue mich auf den nächste Kick. Morgen vielleicht wieder? ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drillinspektor Andy ist auch Wochen später immer noch in meinem  Ohr und ich spreche im Geiste noch immer sein „Gebet“ mit der Reihenfolge der Handgriffe, die wir beim Umbau von „hoch“ nach „runter“  durchführen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurs war sein Geld definitiv wert gewesen! Das Wissen, all die kleinen und großen Dinge und das Selbstbewusstsein, das Vertrauen in die Technik und das Vertrauen in mein Wissen - ich weiß, was ich tue, wenn ich mit den technischen Hilfsmitteln Bäume und ähnliches erklimme.... Das war es definitiv wert gewesen!  
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    <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 22:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>Spielbericht ArcaniA - Gothic 4</title>
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    Als eingefleischter Rollenspielfan habe ich die bisherigen drei Gothic-Teile mit sehr viel Vergnügen gespielt und daher lies ich mich auch nicht davon abbringen, die neue Gothic-Version kurz nach ihrer Veröffentlichung zu kaufen. Obwohl es durchaus Gründe gab, diesen Kauf zu überdenken, haben sich doch Jowood (der Inhaber der Rechte an Gothic) und Piranha Bytes (die eigentlichen Macher von Gothic) getrennt und brachten jeweils ein eigenes Rollenspiel heraus. Risen, aus der Schmiede von Piranha Bytes, ist der inoffizielle „echte“ Nachfolger von Gothic, auch wenn weder die Welt noch die dort vorhandenen Charaktere mit der bisherigen Gothic-Story verbunden sind. Gothic 4 – Arcania knüpft zwar irgendwie an die bisherigen Gothic-Teile an, dafür fehlt es bei Jowood an handwerklichem Geschick um ein fantasievolles und spannendes Rollenspiel zu entwerfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa 20 Stunden in Jowoods Gothic 4 - Arcania muss ich leider feststellen, daß ich die 40 Euro hierfür auch besser hätte investieren können... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optisch wirkt Gothic 4 auf  meiner keineswegs topaktuellen Hardware eigentlich ganz nett, läuft (dank dem ersten Patch) halbwegs flüssig, verursacht allerdings recht häufig kleinere Grafikfehler (Münder, die von innen beleuchtet sind, Lichtflecken irgendwo in der Landschaft). Weit entfernte Gegner bewegen sich sehr ruckartig, ebenso die Licht- und Schatteneffekte von der sich bewegenden Sonne. Dafür gibt es stimmungsvolle Tag- und Nachtwechsel und wechselhaftes Wetter mit viel Regen (den wir in einer Quest beenden können). Die Gewitterblitze und das Wasser sehen wirklich toll aus, auch wenn die Brandung etwas sehr häufig an Land schwappt und die Baumwipfel zu schnell (und dazu noch lautlos) im Wind schwanken.  Die Landschaften wirken grundsätzlich eher unbelebt und langweilig, für die Einwohner gilt meistens ähnliches. Nur wenige NPCs sind ansprechbar, und diese sehen sich auch noch viel zu oft viel zu ähnlich – Arcania ist bewohnt von Klonen. Dies gilt ebenfalls für die Häuser und Dungeons, die viel zu oft viel zu gleich gebaut worden sind. Die Köpfe der NPCs wirken, als wären sie von zwei verschiedenen Teams erstellt worden. Manche sind voller eindrucksvoller und einzigartiger Details, andere wirken, als hätte man ein paar von Madame Tussauds Wachspuppen nach Arcania gestellt. Die Augen aller NPC sind zu starr um lebendig zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Dialogen fehlt meist der von Gothic bekannte Witz und Tiefe. Die Auswahlmöglichkeiten beschränken sich sehr oft nur darauf, schneller oder langsamer zum Gesprächsziel zu kommen. Verschiedene Handlungsstränge suchte ich hier bislang fast völlig vergeblich, statt dessen folgt man einer eher gradlinigen Story, für die es sich sehr oft nicht mal lohnt, vom Weg abzukommen und die Ränder der Welt zu erforschen. Belohnt wird man dafür viel zu selten, auch wenn es gleich 4 Quests gibt, für die man das Spiel hindurch Gegenstände sammeln muss. Was dann auch gleich den Großteil aller Quests gut beschreibt: sammle 5 Hirschgeweihe, 6 Bienenstöcke, bring mir Met oder eine Pfeilspitze, trag diesen Brief von A nach B, oder erledige X, worauf du erfährst, daß man für X erstmal Y machen muss, für das man dann aber erst Z zu erledigen ist… es wirkt alles oft ziemlich gleichförmig, vorhersehbar und ohne Tiefe zusammengestrickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbiges gilt auch für die rollenspieltypischen Fähigkeiten und deren Aufstieg. Mit jedem Stufenaufstieg kann man 3 Punkte auf grade mal 8 Fähigkeiten aufteilen. Drei davon im direkt kämpferischen angesiedelt, zwei  Fernkampf/Bogentechnik und drei (in Worten DREI!!! ) verschiedene Zauber (Innos → Feuer, Adanos → Eis und Beliar -&gt;Blitze) kann man erlernen und verbessern. Das war&#039;s! Ok, fast. Es gibt noch Spruchrollen, durch die man Tränke bzw. Ausrüstungsgegenstände herzustellen lernt. Die man dann jederzeit und überall bauen und brauen kann. Ohne ein Lagerfeuer zu benötigen um den leckeren Fleischwanzeneintopf zu kochen oder einen Amboss für das Vulkanglasschwert. Das geht immer und einfach auf Knopfdruck ohne eine irgend geartete grafische Zwischensequenz. Diverse andere Spielsequenzen sind dagegen zwar vorhanden aber völlig nutzlos. Die Goblintrommeln, Schweinespieß am Feuer drehen, Alchemietische, Wetzsteine, am Lagerfeuer sitzen, oder überhaupt sitzen oder ins Bett legen. Das geht zwar (falls man diese sinnlosen Funktionen in den Optionen überhaupt einschaltet), bringt aber nix. Schlafen erhöht keinen einzigen Lebens- oder Manapunkt, es ist nur eine grafische Spielerei! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber apropos einschalten: in den Optionen sind einige Dinge ein- und ausschaltbar. So kann man  sich z.B. die Welt „amerikanisch bunt“ oder „europäisch düster“ wählen, Schadensanzeigen in den Kämpfen einschalten, nicht-nutzbare Gegenstände effektlos aber benutzbar machen. Sehr schön! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat bei Gothic keine automatische Lebensregeneration, nur wenn man Ausrüstungsgegenstände benutzt, die dieses mitbringen. Oder man nimmt einfach eine Hanfbandage. Nein, nicht essen oder rauchen, nur anlegen (denke ich zumindest. Was der Held damit macht, wenn ich rechts auf die Hanfbandage klicke, wird mir leider nicht gezeigt). Das Icon der Bandage ist eher schlecht gezeichnet, ich dachte  erst: „Wofür braucht man hier Klopapier?“ *g*. Von diesem, ähm, den Hanfbandagen, liegen überreichlich in dieser Spielwelt (ich hab inzwischen schon weit über 100 eingesammelt), sie kosten auch fast nix, lassen sich aber nur außerhalb eines Kampfes benutzen. Im Kampf kann man jederzeit diverse Dinge vertilgen, die einem etwas Lebensenergie zurückgeben. Vom Apfel über Fleisch bis hin zu Heiltränken und andere Tränke. Kampfverzögerungen entstehen dadurch fast nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei die Super-Tränke im Kampf selten nötig sind. Bislang waren meine Gegner meist recht einfach und das Kampfsystem erklärt sich am einfachsten mit „totklicken“, auch wenn sich im Laufe der Zeit einige, wenige Sonderschläge und Kombinationen lernen lassen. Es gibt vier Schwierigkeitsstufen, die sich auch im Spiel jederzeit umschalten lassen (definitiv ein Pluspunkt). Ich spielte – wie eigentlich fast immer - erstmal auf „normal“, die dritteschwerste bzw. zweitleichteste Stufe. Nach einigen Stunden Langeweile (Wildschweine ließen sich mit einem stumpfen Holzgegenstand in drei Hieben töten, …) hab ich die Schwierigkeit  hochgesetzt auf die zweitschwerste. Nun muss ich manchmal tatsächlich taktisch agieren, dem Gegner ausweichen (geht prima mit einem Hechtsprung) oder mich vor sehr wenigen der harten Kämpfe mit einem passenden Trank dopen. Alternativ kann man einer übermächtigen Gegnerschar auch immer weglaufen, diese folgt einem nur kurze Zeit und dreht an internen Levelgrenzen einfach gelangweilt ab (Bug oder Feature? Solche Gegner schlurfen zurück zu ihrem zugewiesenen Ort und lassen sich auf dem Weg zurück manchmal nicht mehr treffen, man schlägt einfach durch sie hindurch). Gegner kann man auch loswerden, indem man auf einen der erklimmbaren Felsbrocken krabbelt. Meistens geht der Gegner einfach wieder, wenn er mich nicht mehr erreichen können (auch Blutfliegen!). Eigentlich eine gute Funktion, sonst wäre es mal wieder zu einfach, mit Fernwaffen oder Zauber den unten beißenden, grollenden und fauchenden, mich aber nicht erreichenden Gegner langsam zu töten. Immerhin agieren die Gegner allzu gerne intelligent in Gruppen. Es ist oft nicht möglich, nur einen Gegner aus einer Gruppe heraus anzulocken und einzeln zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gothic-Fans werden vieles wiedererkennen. Alte Kumpel wie Diego oder Lieblingsgegner wie die Scavenger, Blutfliegen, Wildscheine (hier nicht mehr so bösartig wie im dritten Teil)  und sogar Fleischwanzen (bislang hab ich aber kein Fleischwanzenragout-Rezept). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies entschädigt aber eingefleischte Fans eher nicht, die sich durch eine eher triste, langweilige Rollenspielwelt schleppen, in der man nicht mal schwimmen oder klettern kann und in der das Bestehlen der NPCs keinerlei negative Effekte hat. In der die wenigen Teleporter immer nur zwei Orte miteinander verbinden, wobei es eh nur wenig Gründe gibt, noch einmal in die schon abgegrasten Gebiete zurück zu kehren. In der man viel zu selten für ausdauerndes Eckenabsuchen oder der Gebrauch von Fähigkeiten belohnt wird. In dem die meisten Charaktere farb- und gesichtslos bleiben, viel zu oft geklont sind und in dem der Schwierigkeitsgrad auch auf „hart“ oft doch eher lächerlich wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist das Spiel bis auf ein paar grafische Probleme erstaunlich bugfrei. Ich hatte noch keinen Absturz, die Quests waren bislang alle lösbar und sogar die Ladezeiten sind erstaunlich kurz. Allerdings muss man den kurz nach der Veröffentlichung erschienen Hotfix einspielen, sonst ist Gothic 4 auch auf Hochleistungsrechnern unglaublich träge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arcania verwendet Securom als Kopierschutz und benötigt einen Internetzugang zur Aktivierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kauf mir als nächstes Risen und schaue mal, ob mir das besser gefällt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Oct 2010 12:34:51 +0200</pubDate>
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    <title>Ich schule um! Auf Hightech-Taschendieb!</title>
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            <category>öffentlich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    Ich werde jetzt Hightech-Taschendieb!!! Einfach eine ausreichend fette Antenne in den Rucksack und überall lustig 20 Euro abbuchen! Immerhin ist das Geldkartensystem nicht so ausgelegt, daß man Belege bekommen oder gegen Abbuchungen auf der Geldkarte Einspruch einlegen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Ab Mitte 2011 werden die Chips auf den 45 Millionen Bankkarten der Sparkassen-Kunden außerdem nach und nach mit NFC-Technik für kontaktloses Bezahlen ausgestattet. Das soll den Zahlvorgang für kleine Beträge beschleunigen, da die Eingabe einer PIN oder das Unterschreiben eines Belegs entfällt. Für das Auslesen der Daten darf die Karte höchstens 10 Zentimeter vom Terminal entfernt sein, und jede Transaktion ist auf 20 Euro begrenzt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sparkassen-tragen-den-Magnetstreifen-zu-Grabe-1031718.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bitte denkt sich sowas aus??? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri,  2 Jul 2010 09:00:42 +0200</pubDate>
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    <title>Velo Challange - mein erstes (Jedermann-) Rennen</title>
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            <category>sportliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;_nina-profil.jpg&quot; href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/_nina-profil.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:115 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;76&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/_nina-profil.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;_nina-profil.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nina Velo&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Heute war die Velo Challange, das erste Jedermannrennen in Hannover. Führte genau über meine &quot;Haus- und Hofstrecke&quot; zweimal durch das Dörfchen (STADT!), in dem ich jetzt wohne und genau über meine klassische Trainingstrecke zwischen Hannover und dem Deister (ein kleiner Höhenzug). Es gab eine große (110 km) und eine kleine (60 km) Runde. Die große ging zweimal über den Deister, ich hab es vorgezogen meine erste Rennsituation besser auf der kleinen Runde zu bestreiten. Ich musste mir für das Rennen sogar noch ein neues Rad kaufen, mein altes hat einen Triathlonlenker, die sind für Rennen (außer Triathlons) nicht zugelassen. Aber ein neues Rad zu kaufen hatte ich sowieso früher oder später vorgehabt, da kam mir die Velo nur grade recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start des Rennens war in der Stadt am Maschsee. Gestern waren dort schon viele Buden aufgebaut, Verkaufsstände für Räder, Kleidung und ein winziger AOK-Stand, wo jedem Interessierten einen Sattelüberzug mit dem AOK-Schriftzug geschenkt wurde - den aber niemand haben wollte. Das durschnittliche Publikum war ja nich so der Sattelüberzugbenutzer ;) . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern konnten wir Fahrer schon unsere Startunterlagen abholen und bekamen einen roten Sack mit der Startnummer, dem Transponder für die Zeitmessung, einer Trinkflasche und ein bisschen Schnökerkram. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start für die kleine Runde war heute morgen um 9 Uhr, bis 8:45 Uhr sollten alle Fahrer da sein. Ich war es etwa schon um 8:20 Uhr, und bereits die Anfahrt war recht spannend. An jeder Kreuzung stand Polizei für die in Kürze nötigen Sperrungen, überall waren Beschilderungen und die Straße am Maschsee war schon komplett für den Verkehr gesperrt, wodurch man auf der breiten Straße und über rote Ampeln fahren konnten. Der Polizist an der einen Kreuzung musste ziemlich grinsen, als ich meiner mich zum Rennen begleitenden Tochter sagte, daß sie jetz mal nich drauf achten sollte, was wir gleich tun werden, also bei Rot über die Ampel fahren und das auch noch, wenn da die Polizei neben steht *g*. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;IMG_4647k.jpg&quot; href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/IMG_4647k1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:111 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/IMG_4647k1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;IMG_4647k.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vor dem Start der Velo Challange&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Beim Start angekommen, stellte ich mich in die schon leicht gefüllte Masse Rennräder und Fahrer. Es war schon ein Bekannter mit seinem Arbeitskollegen da, und so warteten wir gemeinsam. Und warteten, und warteten und warteten. Es wurde langsam heißer. Die Reihen füllten sich. Lauter Rennräder, neue, alte, teure, nich so teure, ältere Stahlrenner aber auch relativ viele normale Räder, Trekkingräder, Mountain Bikes und sogar ein Mountain-Bike-Tandem standen da. Genauso gemischt war das Teilnehmerfeld, von jungen, schlanken, athletischen Fahrern in Team-Trikots über normalo-Rennradfahrern wie ich es bin bis hin zu relativ stark übergewichtigen und/oder recht alten Fahrern war alles dabei. Frauen auch, wie viele kann ich schwer schätzen, wir waren stark unterrepräsentiert, aber es gab schon einige Frauen in dem Bereich, den ich einsehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;IMG_4651k.jpg&quot; href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/IMG_4651k1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:113 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/IMG_4651k1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;IMG_4651k.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Start Velo Challange&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Dann war es endlich 9 Uhr, seit 10 Minuten schielte ich schon zu den Dixi-Klos rüber, die ich vielleicht doch vorher noch mal hätte nutzen sollen. Ausserdem wurde es langsam unangenehm heiß. Countdown und Startschuß für den ersten Block, zwei Minuten später startete der zweite, also meiner. Es rollte alles langsam los (die Zeitaufnahme startete dank der Technik beim Durchfahren des Start-Ziel-Bogens) und ein hunderfaches &quot;Klicken&quot; ertönte, als alle (fast alle) ihre Schuhe in ihre Pedale einklickten. Meine größte Sorge, ein Massensturz am Massenstart, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet, zumindest in dem Bereich, den ich sehen konnte. Die ersten vier Kilometer ging es mehr oder minder geradeaus, eine Verkehrsinsel mit einem wild winkenden und pfeiffenden Ordner war die erste Schikane, die wir alle sicher umfahren konnten. Das Tempo erhöhte sich langsam, dann die erste, richtige Kurve, 90 Grad mit anschließender Brücke und 500 Meter extrem schlechte Wegstrecke. Das Fahrerfeld war noch sehr eng, Schlaglöchern ausweichen war nicht möglich, also grade drüber mit 30 km/h. Mein armes Rad! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Kilometer zog sich das Feld immer weiter auseinander und ich habe gefühlte tausend Radfahrer überholt. Ein geiles Gefühl! Die meisten schnelleren  Fahrer waren wohl entweder gleich vorne gestartet (vermutlich waren die Startblöcke nach der Selbsteinschätzung der Fahrer geteilt, ich also in dem langsameren) oder sind die große Runde gefahren. Oft überholt wurde ich in der Anfangsphase nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke selber kannte ich ja sehr gut, bin sie in der letzten Woche noch zwei Mal abgefahren, hab mir alle Schlaglöcher und Hindernisse eingeprägt, das war aber meist gar nicht nötig gewesen. Die Fahrenden gaben die gewohnten Handzeichen, niemand fuhr aggressiv oder rücksichtslos, es ging alles sehr gesittet zu. Und das Fahren hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein, leichtem Wind, an den Straßenrändern überall Zuschauer, die einen anfeuerten, riefen, pfiffen, winkten. Man fühlte sich fast wie bei einem &quot;richtigen Radrennen&quot;. :D &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der coolste Zuschauer fuhr draußen auf dem Gehweg auf seinem Rollentrainer und feuerte uns &quot;entgegenkommende&quot; an *g*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Autofahrer sind auf meinen 60 km ins Fahrerfeld gekommen, das ist wohl unvermeidlich, auch wenn wirklich jede kleinste Seitenstraße an der Rennstrecke abgesperrt war. Vor parkende Autos, die mit ihren Besitzern dann einfach mal losfahren, ist man aber trotzdem nicht geschütz, und so hatte ich zwei nicht sehr witzige Streckenabschnitte mit dazwischenfahrende Autos. Es dauerte bei beiden Fahrern ein bisschen, bis diese begriffen, daß nicht WIR ihre Straße belegen, sondern SIE unsere Rennstrecke. Der erste hielt dann irgendwann links in einem Ort, nachdem ein Ordner ihn angeschrien hat. Grade an der Stelle parke aber rechts auch ein Auto, so daß sich das Fahrerfeld, hier noch relativ kompakt, dazwischen durch drängeln musste. Der zweite Fahrer, fast am Schluß, fuhr etwa einen Kilometer zwischen uns, hatte wohl schon verstanden, daß er da besser mal weg fährt, hatte nur keine Chance gehabt, sich und sein Auto zu entfernen und so hatte ich das unwahrscheinliche Pech, genau hinter der Blechkiste durch einen Kreisel zu müssen. Eh eine der haarigeren Momente, dann noch das bremsende Auto vorne vor... Nach dem Kreisel &quot;parkte&quot; es besser mal in einer Bushaltestelle... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab lange Zeit Windschattenspringen gemacht und mich so immer weiter nach vorne vorgearbeitet (wo nun ganz vorne war, konnte ich die ganzen 60 km nicht sehen, es waren immernoch jede Menge Fahrer vor mir). Grüppchen für Grüppchen arbeitete ich mich weiter. Mal fuhr ich vorne, zog ein paar hinter mir mit, manchmal liess ich  mich in diese Gruppe zurückfallen, um irgendwann doch wieder durchzustarten und vorbei zu ziehen. Ab etwa Kilometer 20 begegnete ich einer Frau in einem blauen Trikot, die den Rest der Tour mal vor, mal hinter mir war. Ebenso zwei Spanier, die sich  beim Fahren miteinander unterhielten (wenn man beim Fahren noch lustige Liedchen pfeiffen kann, ist man m.E. zu langsam unterwegs :D ). Ein paar Andere sah ich auch immer mal wieder, verlor sie, überholte sie wieder, ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einzigen Hügelchen, dem Gehrdener Berg, gab es oben einen Verpflegungsposten. Halten und Picknick machen wollte ich heute aber mal nich ;), hab dafür den angebotenen Becher mit... verwässertem Apfelsaft?... gern im Vorbeirollen entgegen genommen. Allerdings stellte ich danach fest, daß trinken grad gar nicht möglich war, das Hügelchen war schon ein bisschen anstrengend gewesen, ich war etwas am keuchen und ohne Atemluft geht trinken nun mal (bei dem Babyalter entwachsenen) Menschen nicht. Es ging  nun wieder bergab, anderthalbhändig mit dem Becher in der einen Hand, diese auf dem Lenker. Die Abfahrt recht rasant, dazu ein paar geschwindigkeitsbeschränkende Bodenschwellen, Schlaglöcher und mein ergattertes Getränk befand sich weitestgehend auf meiner Hose. Gut, es war sehr warm, ein wenig Abkühlung war auch ganz nett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten angekommen hatte sich Puls und Muskeln wieder beruhigt und ich noch immer mehr als genug Kraft für die letzten 20 km. Einige Zeit fuhr ich erst allein, dann vorne vor einer grösseren Gruppe und gegen den (leichten) Wind. Als das nicht mehr ging, ich mich in die Gruppe wieder einfädelte, war es mir eigentlich zu langsam. Uns so mehr freute ich mich, als uns von hinten, etwa 6 km vor dem Ziel, eine große und schnelle Gruppe überholte. Mindestens zwanzig-dreißig Fahrer surrten an uns vorbei (das Geräsuch von vielen Rennradreifen auf dem Asphalt ist unbeschreiblich cool!), ich fädelte mich dort mit ein und es ging sehr viel schneller Richtung Ziel. Die schlechte Wegstrecke vom Anfang war mit weniger Fahrern besser zu bewältigen und an der 90 Grad Kurve, etwa 4 km vor dem Ziel, war ich plötzlich wieder ganz vorne. Schulterzuckend gab ich Gas und die anderen fädelten sich hinter mir ein, bis etwa 1-2 km vor dem Ziel. Dann überholten mich etwa fünf aus der Gruppe wieder und ein paar hundert Meter vor dem orangen Zielbogen gab es dann den zwangsläufigen Endspurt. Ich stellte fest, daß ich noch immer Kraft habe, trat ebenso in die Pedale wie die um mich herum fahrenden Männer und *schwups*, schon war ich wahnsinnig breit grinsend im Ziel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;zielk.jpg&quot; href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/zielk1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:114 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;96&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/zielk1.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;zielk.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Breit grinsende Zieleinfahrt&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Dieser Endspurt, die Zieleinfahrt war Adrenalin pur, war einfach nur - sorry - GEIL! Ich brauchte sehr lange, um das Grinsen wieder aus meinem Gesicht zu bekommen und dachte, nein denke (!) nur: DAS will ich bald nochmal! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Zelten der Organisation hingen kurze Zeit später schon die ersten Listen mit Zeiten und Platzierungen. Ich stellte verwundert aber auch stolz fest, daß ich die 35. der Frauen bin und die 14. der Frauen meiner Altersklasse 30-40 (!). Wie viele Frauen die 60er Runde gefahren sind, und die wievielte von allen ich denn bin, weiß ich noch nicht, die Ziellisten sind noch nicht online. Etwa 600 Fahrer waren es wohl auf der kleinen Runde, etwa 2000 insgesamt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauchte 1h 47&#039; für die 58 km, 32,52 km/h . Meine bisherige Bestleistung! Okok, ganz viel Windschatten und sonst optimale Bedingungen, aber trotzdem, eine für mich wirklich gute Leistung. Und ich bin noch nicht mal richtig fertig, hätte durchaus noch etwas mehr Kraft investieren können. Das nächste Mal! Wann ist das nächste Jedermannrennen??? ;) 
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    <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:38:22 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Frühmorgendlicher Maximalpuls</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/783-Fruehmorgendlicher-Maximalpuls.html</link>
            <category>sportliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    Ich fahre eben mit meinem Rad zur Arbeit, auf der Schierholzstraße in Hannover, mit fröhlichen 30-32 km/h. Kommt von hinten ein Hupen angefahren. Nich mal kurz ein Frusthupen, dass kennt Frau ja schon, ein ca. 20 sekündiges Hupen. Mit dem Hupen überholt mich ein älterer Golf, am Steuer eine Frau (ich möchte meinen so 25-30 Jahre alt) , schreit in ihrem Blechkasten bei geschlossenen Fenstern zu mir rüber. Sogar ohne die leise Musik in meinem einen Kopfhörer hätte ich sie nich verstehen können, aber das war auch nicht nötig, den Inhalt solcher Beschimpfungen kenn ich ja schon. Meist spiel ich bloss „lächeln und winken“ und fahre weiter. Hier war dies etwas schwierig, Madam setzte ihr Auto vor mich und bremste. Wenigstens keine Vollbremssung, wenigstens hatte ich ne Chance, auch zu bremsen, tat ich auch leicht und überholte sie. Warum sollte ich auch stehen bleiben??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kurbelte ihr Fenster runter, ich brüllte sie nur im vorbeifahren an: „Hier IST nicht mal ein Radweg!!!“. Das hat sie aber offensichtlich nicht einsehen wollen. An der Stelle gibt es einen relativ breiten Fußweg, der auch optisch einen abgetrennten Bereich hat, den man als unbedarfter Fahrradhasser sicher gern mal als Radweg bezeichnen würde – nur fehlt diesem Weg das blaue Schild mit dem weißen Hollandrad, was ihn zu einem benutzungspflichtigen Radweg macht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich möchte nicht mein Leben wegen Besserwisserei aufs Spiel setzen, ich fahre an dieser Stelle manchmal sogar über den Fußweg, der wie ein Radweg aussieht, aber das kommt immer drauf an, wie schnell ich grad unterwegs bin. Im 25 km/h Bummeltempo stört der schlechtere Fußweg nich, heute war ich schneller unterwegs und kam auch noch aus einer Richtung, das die Straße nich nur das strassenverkehrsrechtlich Richtige war, sondern auch das Logischere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, die Frau überholte mich wieder, offensichtlich wutentbrannt, und drängte mich beim Überholen nach rechts, fuhr also deutlich langsam an mir vorbei und kam mit ihrem Auto immer weiter nach rechts, da wo ich war, wo neben mir der Bordstein war, an dieser Stelle auch noch ein Geländer, was Fahrbahn von Fußweg trennt. Ich bremste, sie fuhr weg. Meine Pulsuhr piepte warnend, mein Puls war bei 190 angekommen.. Ich brüllte ihr noch hinterher, dass ich sie anzeige. Und eben dies halte ich auch weiterhin – sogar in Ermangelung von Zeugen – für richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein Verhalten ist lebensgefährlich! Wer nicht in der Lage ist, seine Aggressionen unter Kontrolle zu halten und statt dessen seine gefühlte Übermacht wegen Rechthaberei an schwächeren Verkehrsteilnehmern auslässt (völlig unabhängig davon, dass ihre vermeintliche Rechthaberei auch noch falsch war – ich durfte völlig frei jeglichen Schuldgefühls auf der Straße fahren), dem gehört der Führerschein und das Auto weggenommen!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und falls das nicht geht, weil eben Aussage gegen Aussage steht, dann möge sie wenigstens zukünftig solche Aktionen unterlassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist mein Baldrian?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:16:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Tränenburg</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/782-Die-Traenenburg.html</link>
            <category>Rund um Hannover</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Lost Place&quot; href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/Hannover_Villa_Willmer_Traenenburg_1900.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:106 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;61&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/Hannover_Villa_Willmer_Traenenburg_1900.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Lost Place&quot; alt=&quot;Tränenburg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Tränenburg&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Hier wo heute ein unansehnliches Parkplatz neben einem Verlagsgebäude, dem medizinsichen Dienst der Krankenkassen und einem mehrstöckigen Wohnkomplex sind, stand einmal eine überaus hübsch anzusehende Villa, die Villa Willmer - im Volksmund auch Tränenburg genannt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Willmer, der Bauherr, war ein recht wohlhabender, allerdings angeblich leicht cholerischer Ziegeleibesitzer, dessen Ausbeuterei von Arbeitern und Lieferanten wohl dazu führte, dass diese seiner schloßähnlichen Villa den Beinahmen „Tränenburg“ gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde diese zwischen 1884 und 1886 von Karl Börgemann (einem Schüler von Conrad Hase). Die Villa hatte 75 Zimmer und wurde von einem ca. 10.000 m² großen Park umgeben. Um von dem Lärm seiner eigenen Ziegelei nicht gestört zu werden, hatte Friedrich Willmer die Villa am äußersten Zipfel seines Grundstückes, dem Rittergut Döhren II (später Rittergut Waldhausen) bauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider war das goldene Zeitalter der Ziegeleien irgendwann vorbei, spätestens zur Zeit des zweiten Weltkrieges geriet die Ziegelei in finanzielle Schwierigkeiten. Der Bauherr, Friedrich Willmer, war schon 1908 gestorben. Sein Sohn und Erbe Gustav Willmer starb 1940 und vererbte Villa und Gründstück an seine 3 Töchter, die ihr Erbe Stück für Stück veräußerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg ist das Obergeschoß der Villa zerstört worden und lange Zeit diente die leerstehende Tränenburg Obdachlosen als Unterkunft. 1970 wurde die Villa an eine Baugesellschaft verkauft, die an dieser Stelle ein mehrgeschossiges Appartementhaus bauen wollte. Der Protest der Hannoveraner gegen den Abriss dieses wirklich besonderen Baudenkmales wurde zwar gehört, nur nutze er nichts. Zu dieser Zeit gab es in Niedersachsen noch keine Denkmalsschutzgesetze. Dem damaligen Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht ist es vermutlich zu verdanken, dass alle Versuche, auch von dem neuen Besitzer, einen Abriss der Tränenburg zu verhindern, gescheitert sind. In letzter Instanz wurde sogar angeboten, der Stadt Hannover die Villa zu schenken, sofern dafür im hinteren Teil des Grundsückes das geplante Appartementhaus gebaut werden dürfe. Der Stadtbaurat hatte wohl andere Ziele (nur welche?) und so rückten im August 1971 die Bagger an, die in wenigen Tagen Villa und Inhalt dem Erdboden gleich machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besondere Pointe konnte das an dieser Stelle geplante Haus aufgrund finanzieller Schwierigkeiten der Baugesellschaft (wohl auch durch die einjährige Verzögerung zwischen Kauf und Abriss der Tränenburg) nicht mehr gebaut werden. Statt dessen ist hier nun ein Parkplatz!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trauriger geht’s kaum, schade um die schöne Tränenburg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sowie viele Innen- und Außenaufnahmen der Tränenburg finden sich in dem Buch „Hannover – Wiederaufbau und Zerstörung von Friedrich Lindau“, welches wenigstens zur Zeit als Onlinekopie bei Google einsehbar ist: &lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1171&amp;amp;entry_id=782&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://books.google.de/books?id=PPjB8Mr3kdwC&amp;amp;pg=PA215&amp;amp;lpg=PA215&amp;amp;dq=tr%C3%A4nenburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=EiuRxKX-nq&amp;amp;sig=pYeIklMDSEXkP07EJ84sMKMK5tM&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=xPYZTOjDLZOjOLbSnJoK&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=9&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=tr%C3%A4nenburg&amp;amp;f=false&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Direktlink zu Google Books&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/traenenburg.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:121 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;65&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/traenenburg.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 20 Jun 2010 21:06:44 +0200</pubDate>
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    <title>Koalition erwägt bis zu 60 Jahre Laufzeit</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/769-Koalition-erwaegt-bis-zu-60-Jahre-Laufzeit.html</link>
            <category>öffentlich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    Titelt der Focus heute und mir lief bei der Vorstellung ein eiskalter Schauer über den Rücken.  Erst auf den zweiten &lt;s&gt;Blick&lt;/s&gt;- Schluck Kaffee hab ich kurz danach gemerkt, daß hiermit nicht die aktuelle schwarz-gelbe Regierungskoalition gemeint ist, sondern &lt;s&gt;nur&lt;/s&gt; das Weiterlaufen der Atomkraftwerke! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Focus sollte sich seine Titelzeilen wirklich etwas mehr überdenken, wer weiß, wie viele Leute sich deswegen heute Morgen heftig an ihrem Kaffee verschluckt haben.  &lt;img src=&quot;http://www.exil-forum.de/phpBB/images/smilies/strahl.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Mar 2010 17:40:13 +0100</pubDate>
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    <title>Ein Neues!!!</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/764-Ein-Neues!!!.html</link>
            <category>sportliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a title=&quot;/blog/uploads/redrose.jpg&quot; id=&quot;s9yisp105&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1159&amp;amp;entry_id=764&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justchaos.de/blog/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;amp;serendipity[image]=105&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; id=&quot;s9yisphref105&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:105 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/redrose.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Fast vier Jahre ist es her, daß ich mir mein kleines, schwarzes Triathlonrad gekauft und stolz &lt;a href=&quot;archives/151-angeb.html&quot;&gt;vorgezeigt &lt;/a&gt;habe. Einige zehntausend Kilometer hab ich darauf abgestrampelt und ganz langsam wurde ich etwas unzufrieden, was die maroder werdende Technik angeht. Immerhin war das Rad schon gebraucht, hatte sogar zwei Vorbesitzer, bevor ich es kaufte. Es wurde langsam Zeit in etwas neues zu investieren. Ja - nick - ganz bestimmt wurde es das ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch wenn es tatsächlich beinahe nötig war, in neue &amp;quot;Hardware&amp;quot; zu investieren (oder viel Geld und Zeit um das Triathlonrad wieder auf Vordermann zu bringen), hätte ich gleich noch einen guten (guten?) Grund vorzuweisen, warum ich mir ausgerechnet jetzt und überhaupt ein neues Rad kaufen muss: um damit an (Jedermann-) Rennen teilzunehmen! Mein altes Rad hat einen Triathlonlenker, diese sind bei Rennen (ausser den Triathlons) nicht erlaubt. Und da es dieses Jahr das erste Mal überhaupt in Hannover ein Jedermannrennen gibt, was auch noch auf meiner Haus- und Hof-Trainingsstrecke stattfindet, war ich ja beinahe fast schon gezwungen, mir ein neues Rad zu kaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder sollte ich jetzt noch schreiben, daß ich mit dem Kauf doch nur die Konjunktur ankurbeln wollte? ;) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat,  6 Mar 2010 23:39:35 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.justchaos.de/blog/archives/764-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Politikerstimmen zum Vorratsdatenspeicherungsurteil</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/756-Politikerstimmen-zum-Vorratsdatenspeicherungsurteil.html</link>
            <category>informelle Selbstbestimmung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    Erwartungsgemäss wird nun eine möglichst schnelle Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils vor allem von der CDU gefordert. An dieser Stelle also zwei überaus lesenswerte Zitate (Kopf bitte gut festhalten, nich dass der jetzt auf der Tastatur landet!): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;Thomas de Maizière (CDU) befürchtet nach dem Karlsruher Urteil zur Vorratsdatenspeicherung eine Sicherheitslücke bei schwerer Internet-Kriminalität. &amp;quot;Wenn sich das herumspricht, dann wird Internetkriminalität nach Deutschland verlagert&amp;quot;, sagte de Maizière der &amp;quot;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&amp;quot;.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohja, wir werden alle stöööörben!!!1elf! Weil ja auch die ganze Internetkriminalität von kleinen DSL-Anschlüssen ausgeht und Deutschland das einzige Land ist, in dem nicht sämtliche Aktivitäten von privaten Internetanschlüssen aus protokolliert werden... Und wie bitte wurde bisher ermittelt? Vor der VDS? Und in den letzten Monaten, als die Nutzung ihrer Daten nur für besonders schwere Verbrechen erlaubt war? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Zitat von niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) (wann immer ich etwas von diesem Typen lese, schäme ich mich, auch aus Niedersachsen zu kommen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;&amp;quot;Ich verstehe die zögerliche Haltung der Justizministerin nicht. Sie muss das Urteil nur noch abschreiben. Einfacher geht es nicht&amp;quot;, kritisierte er in der &amp;quot;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&amp;quot;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau so stelle ich  mir die Politik vor. Da wird das vom Verfassungsgericht festgesteckte bis an die äusserste Grenze ausgereizt, nachdem grade der erste Versuch eines Gesetzes gescheitert ist. Nicht grad das erste Gesetz in letzter Zeit, bei dem das Bundesverfassungsgericht eingeschritten ist. Das der Bürger dieses Gesetz hier gar nicht will, und eben dies auch sehr deutlich gezeigt hat (zum Beispiel weil 35.000 Menschen dagegen geklagt haben!), ist den Herren auch schnurzpiepegal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1147&amp;amp;entry_id=756&quot; title=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorratsdatenspeicherung-CDU-Politiker-draengen-auf-schnelle-Nachfolgeregelung-947982.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorratsdatenspeicherung-CDU-Politiker-draengen-auf-schnelle-Nachfolgeregelung-947982.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot; class=&quot;bb-url&quot;&gt;Quelle: Heise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon am Tag des Urteils nörgelte unsere Bundeskanzlerin, daß es ja schrecklich wäre, wenn nun alle vorhandenen Vorratsdaten dem Urteil wegen gelöscht werden müssen. Dann kämen wir ja in ein &amp;quot;Vakuum&amp;quot;, bei dem die Netzverbrecher der letzten 6 Monate alle straffrei ausgehen!!! Liebe Frau Merkel, bitte lassen Sie sich doch mal von ihren fähigen Mitarbeitern erklären, daß die Vorratsdaten in den letzten Monaten sowieso nur für schwere Verbrechen genutzt werden durften und auch nur, wenn andere Wege nicht zum Erfolg geführt haben. Und das es vor dieser Vorratsdatenspeicherung, also vor 2007, auch schon Möglichkeiten gab, Verbrechen aufzuklären und Verbrecher zu überführen. Und das die Erfolgs-Quote der Ermittlungserfolge durch die Vorratsdaten ungemein winzig ausgefallen ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat,  6 Mar 2010 18:05:42 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/754-Bundesverfassungsgericht-kippt-Vorratsdatenspeicherung.html</link>
            <category>informelle Selbstbestimmung</category>
    
    <comments>http://www.justchaos.de/blog/archives/754-Bundesverfassungsgericht-kippt-Vorratsdatenspeicherung.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wird aus Sicht der Verfassungsrichter nicht gewahrt. Außerdem mangele es an einer Sicherheit für die Daten und es gebe keine konkreten Angaben, wofür die Daten gebraucht werden sollen. Ferner kritisierten die Richter eine mangelnde Transparenz des Gesetzes.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Bei der Speicherung handele es sich aber &amp;quot;um einen besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite, wie sie die Rechtsordnung bisher nicht kennt&amp;quot;. Darum müsste ein derartiger Eingriff an strengste Bedingungen geknüpft werden. Diese Voraussetzungen erfüllt das deutsche Gesetz laut dem Urteil nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle und mehr: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Karlsruhe-kippt-Vorratsdatenspeicherung-2-Update-943695.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schön, sehr schön!!!  :applaus: &lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag, nachdem ich das Urteil und die Stimmen dazu gelesen und ein bisschen Zeit hab verstreichen lassen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil ist keineswegs nur positiv. Das Bundesverfassungsgericht hat sehr deutlich gesagt, dass die Vorratsdatenspeicherung keineswegs generell nicht gestattet ist, nur daß deutlich gemacht werden muss, für welche Verbrechen diese Daten genutzt werden können. Und grade der Bereich der Herausgabe von Adressen zu einer IP-Adresse (also den Anschlussinhaber eines Internetsanschlusses zu ermitteln, was im Zuge des Abmahnwahns der Musik- und Filmindustrie zu zehntausenden Abmahnungen kleinkrimineller Tauschbörsenbenutzer geführt hat und wohl auch zukünftig führen wird), ist nicht als gravierend, also nicht als verboten bezeichnet worden. Somit ist der Richtervorbehalt, wie er in den letzten Monaten nötig gewesen ist, zukünftig vielleicht hinfällig. Sobald unsere Regierung ein neues, verfassungsgemässes Vorratsdatenspeicherungsgesetz auf den Weg gebracht hat. Was sie sicher auch tun wird. Aber in welcher Stärke bleibt abzuwarten, selbst die EU, der wir das ganze zu verdanken haben, will in diesem Jahr noch über ihr Vorratsdatenspeichergesetz nachdenken und hier ggf. nachbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nur hoffen, daß unsere Regierung bemerkt hat, wie viele Menschen sich gegen dieses Gesetz gewandt haben und Umgang mit den persönlichsten Verkehrsdaten ihrer Bürger etwas sensibler gehandhabt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem bleibt es abzuwarten. Erstmal ist das Urteil trotzdem ein Sieg! Ein sehr knapper, es stand 4:4 bei den Verfassungsrichtern! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue,  2 Mar 2010 13:01:45 +0100</pubDate>
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    <title>Internetzensur, diesmal über den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/753-Internetzensur,-diesmal-ueber-den-Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.html</link>
            <category>informelle Selbstbestimmung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    Wer dachte, die Diskussion um die Kinderpornosperren wäre schon das Heftigste, was uns in diesem Lande in absehbarer Zeit drohen könnte, darf sich nun eines besseren belehren lassen. Dem Entwurf des neuen &lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1116&amp;amp;entry_id=753&quot; title=&quot;http://blog.odem.org/2010/01/12/Arbeitsentwurf-JMStV--Stand-2009-12-07.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.odem.org/2010/01/12/Arbeitsentwurf-JMStV--Stand-2009-12-07.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot; class=&quot;bb-url&quot;&gt;Jugendmedienschutz-Staatsvertrag&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübsch zusammengefasst vom &lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1115&amp;amp;entry_id=753&quot; title=&quot;http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot; class=&quot;bb-url&quot;&gt;AK-Zensur&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;bb-code-title&quot;&gt;QUOTE:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;bb-quote&quot;&gt;# Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten. Es muss also eine weitaus umfangreichere Internet-Zensur-Infrastruktur aufgebaut werden, als dies Ursula von der Leyen im Wahlkampf vorgesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, „die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen“. Ausnahmen sind keine vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Generell werden alle Inhalte in Kategorien eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alle „Anbieter“ müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Dafür sind mehrere (alternative) Maßnahmen vorgesehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Es wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt.&lt;br /&gt;
    * Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)&lt;br /&gt;
    * Alle Inhalte werden mit einer entsprechenden Altersfreigabe gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die bestehenden Regelungen bezüglich schwer jugendgefährdenden Inhalten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) bleiben natürlich in Kraft.  &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo kann ich meine Ausreise beantragen?! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 18:21:08 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.justchaos.de/blog/archives/753-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Abenteuer Geocaching</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/752-Abenteuer-Geocaching.html</link>
            <category>privates</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
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    Zu Weihnachten haben wir uns ein GPS-Gerät gewünscht und tatsächlich auch bekommen. Zum Geocachen. Diese elektronische Schnitzeljagt fand ich schon &#039;immer&#039;, also seit ich davon vor einigen Jahren hörte, lustig. Vor kurzem hat uns eine Bekannte dann noch den Mund wässrig erzählt, sie &amp;quot;cacht&amp;quot; schon eine Weile und in jeder freien Minute. Zumindest klangen ihre durchaus bildhaften Erzählungen so. Und es klang auch durchaus nach Spaß. Und es klang nach einem familientauglichen Geschenk, also eins für uns alle. Im Nachgang hab ich feststellen müssen, daß dies nicht ganz der Wahrheit entspricht; stark pupertierende Mädchen machen sowas natürlich NICHT mit bzw. wenn, dann nur mit Freundinnen, nicht mit der Familie. Ist klar, das wäre sonst ja auch zu peinlich .;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir anderen drei fanden es nicht allzu peinlich und so sind wir am eisigen ersten Weihnachtstag losgezogen, den ersten Cache zu suchen. Praktischerweise befindet sich der wenige hundert Meter von der Wohnung entfernt, hinter einem ehemaligen Einkaufsmarkt. Selbstverständlich haben wir unseren ersten Cache beim ersten cachen nicht gefunden, Auslöser für dieses Versagen war aber rein technischer Natur - man muss dem GPS-Gerät einmalig vor der Benutzung einen Bezugspunkt konfigurieren, diesen hatten wir falsch gewählt. So suchten wir zwar hinter dem Ex-Extra, fanden aber nichts. Zumindest keinen Cache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir aber fanden war ein aufgebrochener, leerer Supermarkt. Die Glastür zum Vorraum, eine Schiebetür, war aufgedrückt, die Glastür zum Innenraum eingeschlagen. Überall war Löschpulver auf dem Boden verteilt und die Feuerlöscher, aus denen dieses offensichtlich stammte, standen und lagen - neben einigen leeren Bierflaschen - überall verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fussabdrücke waren, vor unseren, auf dem weißen Bodenbelag nicht sichtbar. Diejenigen, die dieses Chaos veranstalteten, hatten ihre Spuren mit dem Pulver wohl selbst unkenntlich gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr neugierig stand ich in der aufgeschlagenen Ex-Extra-Tür und spähte in den leeren Raum des ehemaligen Supermarktes. Wirklich spannend war er aber nicht, einige Säulen, ein Büro und weiter hinten links eine Tür zu einem weiteren Flur waren zu sehen und ein seltsames Rauschen zu hören. Mein Hirn wollte mir weissmachen, daß hier eine Lüftung läuft, was aber rein logisch betrachtet in einem seit Jahren leerstenden Gebäude wenig Sinn macht. Näher erkunden konnte ich den Supermarkt an diesem Tag aber nicht, meine 11-Jährige Tochter hielt mich fast panisch davon ab. Das dürfe man nicht!!! Hmmm.. Schade. Auch nicht, wenn es so spannend erscheint? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überlegten noch ein Weilchen, ob wir die Polizei rufen und ihr davon erzählen, letztendlich erschien mir aber eine eingeschlagene Tür und kein wirklicher, finanzieller Schaden als zu wenig Grund - zumal ja vielleicht ein paar Obdachlose im hinteren Teil des Marktes ein halbwegs warmes Plätzchen gefunden haben könnten. Ausserdem ist es ja sehr menschlich immer zu hoffen, daß jemand anderes etwas tut, was man selbst grad nicht tun möchte. Worauf wir durchaus hoffen konnten, weil irgendein Alamrgeber an oder in dem Gebäude hilferufend vor sich hin piepte. Ein Geräusch, was auch draußen definitiv zu hören war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag waren wir noch einmal am Ex-Extra, ausgerüstet mit dem GPS-Gerät und inzwischen passender Software und wieder auf der Suche nach dem ersten Geocache. Diesmal fanden wir ihn auch, oben auf dem Dach in einer Öffnung eines Metallträgers. Wenn man es weiss und klettern kann (eine Klappleiter oder eine weitere Person dabei hat), isses fast einfach *hrhr*. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diesmal kein Kind dabei war, hab ich mich noch mal in den Eingang des aufgebrochenen Extras gewagt und bin diesmal auch rein. Und folgte dem komischen, rauschenden Geräusch nach links in einen kleinen Flur. Hier war der Boden nicht mehr mit Löschpulver sondern mit Wasser bedeckt und mir wurde jetzt auch klar, was das Rauschen verursachte: laufendes Wasser. Der Flur war einige Zentimeter voll mit Wasser, trotzdem stapfte ich vorsichtig hindurch um die Ursache zu finden und ggf. abzustellen. Links gingen einige Räume von dem Flur ab, ehemalige Aufenthaltsräume und Toiletten. In einigen sah ich Fußspuren, und hier fiel mir zum ersten Mal auf, daß sich in den Räumen vielleicht noch die befinden könnten, die dieses Chaos hier verursacht haben. Und das diese vielleicht gar nich so glücklich darüber sein könnten, daß ich hier herumschnüffel. Aber zu dem Zeitpunkt war ich schon fast am Ende des Flurs angekommen. Hier lag der Boden etwas höher, das Wasser war also nicht mehr so tief. Ich bin mit einem mulimigen Gefühl im Bauch schnell bis ans Ende vom Flur getappst. Und hab dort, in dem letzten Raum, die Ursache des Wassers gefunden: Es spritzte fröhlich 1-2 Meter in dem Raum, der wohl früher die Toilette war, aus einem Rohr an der Wand. Somit war der Auslöser nicht nur ein aufgedrehter Wasserhahn, den ich einfach hätte beheben können und ohnehin lag dieser Raum tiefer als der Flur und war somit ohne Gummistiefel oder Erkältungsgefahr nicht zu betreten. So groß war meine Abenteuerlust hier auch nicht mehr, ich hab den Rückzug angetreten und dies Mal habe ich, wieder Zuhause angekommen, die Polizei informiert. Die - so lasen wir einige Tage später in der Zeitung, die Feuerwehr zum Auspumpen rief. Welche, so stand es dort, mit über 20 Mann eben dies taten. 20 Leute um einen Flur und ein paar Nebenräume eines ungenutzten und vermutlich in Kürze abzureissenden Ex-Supermarkt trockenzulegen? Ja ne, iss klar. Die hatten am zweiten Weihnachtstag sicher die Schnauze voll von ihrer Familie und waren froh, einen Grund zum Flüchten und etwas Abwechselung zu haben ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte diese sicher!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geocaching ist echt spannend ;) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat,  2 Jan 2010 14:41:00 +0100</pubDate>
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    <title>Das Ende der Maschseerunde!?</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/719-Das-Ende-der-Maschseerunde!.html</link>
            <category>Rund um Hannover</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/maschseeradweg_3943.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/maschseeradweg_3943.serendipityThumb.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Sechs Kilometer lang ist die Strecke rund um den Maschsee in Hannover, gesäumt von Bäumen und Büschen, an der einen Seeseite die Leine, an der anderen Seeseite eine Straße. Der sehr breite Radweg ist mit einem relativ gut asphaltierten Belag versehen und auf weiten Strecken durch Büsche und Grünflächen vom ebenfalls breiten Fussweg getrennt. Keine Ampeln stören die Radler hier, keine Straßen, die die Strecke kreuzen; normalerweise gab es keinen einzigen (verkehrstechnischen) Grund, auf den sechs Kilometern auch nur ein einziges Mal anzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soll nun vorbei sein. Die Stadt Hannover hat probehalber zum Maschseefest, welches aktuell stattfindet, den Radweg an der einen Seeseite für Fahrradfahrer gesperrt. Statt dessen soll man als Radfahrer auf den wesentlich schmaleren, kürzlich rasch zusammengezimmerten Radweg auf der anderen Straßenseite ausweichen (der nicht mal die gesammte Länge des Seeufers vorhanden ist!). Dafür muss man zwei Mal die vielbefahrene Uferstraße am Maschsee  und noch mindestens eine, wenn nich gleich zwei weitere Straßen, die auf die Uferstraße stossen, überqueren. Das sind 3-4 Stoppstellen und je nach dem aus welcher Richtung man kommt, fährt man die Kreuzung von der aus verkehrstechnischer Sicht falschen&amp;quot; Seite an - die Gefahr von einem Auto übersehen zu werden, steigt hier ebenso wie an mehreren Ein- und Ausfahrten an der neuen Radwegstrecke stark an. Ausserdem befinden zwei Schulen und ein Kindergarten an dem &amp;quot;neuen&amp;quot; Radweg auf der anderen Seite - zumindest wenn man den neuen Radweg nicht an der ersten Möglichkeit wieder verlässt und auf die Seeseite zurückwechselt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll besser und sicherer sein als der superbreite Radweg am Seeufer? Mit Sicherheit nicht für die Radfahrer, die hier grad eine der am schönsten zu fahrenden Strecken in Hannover verlieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Maschseefest, wenn tausende Menschen die Wege am See benutzen, macht eine Radwegsperrung ja tatsächlich Sinn, aber zeitlich auch nur vom Nachmittag bis in die Nacht hinein - warum man seinen Arbeitsweg am Morgen nich wie gewohnt auf dem völlig leeren Radweg fahren darf, wissen wohl nur die Stadt- und Radwegsplaner, die vermutlich in Ihrer Freizeit nur Autofahrer und Fussgänger am Maschsee sind. Und die nun den Vorschlag machen, den seeseitigen Radweg nach dem Maschseefest &amp;quot;wenigstens wieder&amp;quot; zu bestimmten Zeiten (werktags bis 18 Uhr o.äh.) für Radfahrer freizugeben. Klingt sehr nach der altbekannten Salamitaktik - anfangs hiess es immer, die Sperrung des Radweges wäre nur für die Dauer des Maschseefestes und der neue Radweg auf der anderen Strassenseite solle den alten nur entlasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fällt es beinahe schon schwer, an dieser Stelle nicht polemisch die Glaubwürdigkeit von Politikern grundsätzlich in Frage zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 110px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/maschseefuss_3944.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:103 --&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.justchaos.de/blog/uploads/doehren/maschseefuss_3944.serendipityThumb.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Fussweg am Maschsee&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update - 17.8.09 &lt;br /&gt;
- Fotos eingefügt, aufgenommen in Höhe der Löwenbastion mit Blick Richtung Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Maschseefest ist gestern beendet, noch läuft der Abbau in vollen Zügen. Der gesperrte Radweg ist wohl immernoch gesperrt, zumindest wirkt es für mich so, als hätte nur ein genervter Radfahrer die eine Sperrbarke zur Seite geschoben. Der Radverkehr lief heut also wieder auf gewohnten Wegen, allerdings an vielen Stellen mit abbaubedingten Hindernissen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Aug 2009 12:20:26 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>&quot;Zugangserschwerungsgesetz&quot; - also das &quot;Internetsperrengesetz&quot; ist beschlossen</title>
    <link>http://www.justchaos.de/blog/archives/709-Zugangserschwerungsgesetz-also-das-Internetsperrengesetz-ist-beschlossen.html</link>
            <category>informelle Selbstbestimmung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nina)</author>
    <content:encoded>
    Was ja zu erwarten war, das &quot;Zugangserschwerungsgesetz&quot;, mit dem der Abruf von Bildern und Filmen über Kindesmissbrauch verhindert werden soll, ist samt seiner &quot;Pseudokompromisse&quot; (siehe weiter unten) ist durch den Bundestag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
389 Ja-Stimmen (Union/SPD), 128 Nein-Stimmen (Oppositon), 18 Enthaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nein von der CDU: Jochen Borchert&lt;br /&gt;
3x Nein in der SPD: Steffen Reiche, Jörg Tauss, Wolfgang Wodarg; &lt;br /&gt;
FDP &amp;amp; LINKE alle NEIN (Westerwelle hat sich enthalten?), Grüne 15 Enthaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei wohl noch gar nicht so klar ist, welches Gesetz hier genau beschlossen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3plbnppemVueml6ZW56aWMuZGUvYXJjaGl2ZXMvMjAwOS8wNi8xOC93dXJkZS1kYXMtZ2VzZXR6LXp1ci1iZWthbXBmdW5nLWRlci1raW5kZXJwb3Jub2dyYXBoaWUtaW4ta29tbXVuaWthdGlvbnNuZXR6ZW4tdW5kLW5pY2h0LWRhcy16dWdhbmdzZXJzY2h3ZXJ1bmdzZ2VzZXR6LWJlc2NobG9zc2VuLyA=&amp;amp;entry_id=709&quot; title=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2009/06/18/wurde-das-gesetz-zur-bekampfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-und-nicht-das-zugangserschwerungsgesetz-beschlossen/ &quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2009/06/18/wurde-das-gesetz-zur-bekampfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-und-nicht-das-zugangserschwerungsgesetz-beschlossen/ &#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2009/06/18/wurde-das-gesetz-zur-bekampfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-und-nicht-das-zugangserschwerungsgesetz-beschlossen/ &lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1106&amp;amp;entry_id=709&quot; title=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=b4c40521&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.fefe.de/?ts=b4c40521&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://blog.fefe.de/?ts=b4c40521&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens haben sich viele Abgeordnete gar nicht erst die Zeit genommen, an der Diskussion teilzunehmen. Sehr viele kamen erst zur Abstimmung  herein. Wahrscheinlich genossen sie die Sonne auf dem Sommerfest, zu dem - laut welt.de -  die Parlamentarische Gesellschaft ab 19 Uhr geladen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbessert hat sich das Gesetz seit den ersten Entwürfen nur marginal. Die Speicherung derer, die auf den Stoppseiten landen, ist vom Tisch. Ok. Aber das Gremium, was die Sperren überwachen soll, ist ein Witz: 5 Leute die mindestens vierteljährlich stichprobenartig sichten? Nimmt das jemand ernst? Und &quot;löschen statt sperren&quot; ist auch eine Farce, heisst es doch das Webseiten nur dann in die Sperrliste aufgenommen werden, wenn &quot;zulässige Maßnahmen, die auf die Löschung des Telemedienangebots abzielen, nicht oder nicht in angemessener Zeit erfolgversprechend sind.&quot;  Wird das Angebot außerhalb der EU gehostet, kann das BKA die Website sofort in die Sperrliste aufnehmen, wenn &quot;davon auszugehen ist, dass in dem betroffenen Staat andere Maßnahmen, insbesondere Mitteilungen an die für den polizeilichen Informationsaustausch zuständigen Stellen, nicht oder nicht in angemessener Zeit zu einer Löschung des Telemedienangebots führen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes bleibt dieses Gesetz sinnlos, weil es nunmal nichts nutzt, leicht entfernbare Sichtblenden vor etwas zu stellen, was illegal ist und verfolgt sowie ausgemerzt gehört! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist das Gesetz gefährlich, weil es eine Menge Nebenwirkungen hat. Angefangen von den vielen Forderungen, was auch illegal und gesperrt gehört (&quot;Killerspiele&quot;, islamistische Propaganda, illegale Glücksspiele und Urheberrechtsverletzungen), werden die Gerichte nun, da Provider nicht mehr nur Zugangsprovider ohne Inhaltskontrolle sind, in Urteilen weitere Sperren fordern. Hierzu gab es in der letzten Zeit bereits zwei Urteile (in Hamburg und München), in denen wortwörtlich steht, daß es zur Zeit wegen der fehlenden Sperrinfrastruktur für Provider noch unzumutbar ist, Webseiten zu sperren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ist diese Gesetzesverabschiedung eine Kriegserklärung. Und ein Schlag ins Gesicht all derer, die die letzten Wochen und Monate alle Argumente (und &quot;Fakten&quot;) der Befürworter entkräftet und andere, bessere Möglichkeiten für eine effektive Bekämpfung von Kindesmissbrauchsdarstellungen im Internet aufgezeigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat auch ein Gutes! Es ist Wahlkampf! Und die &quot;Internet-Benutzer&quot; sind hellwach und plötzlich sogar politisch interessiert. Die Piraten in Schweden sind durch den Prozess gegen PirateBay hochgeschwemmt worden, in Deutschland sorgt vielleicht die Internetsperrendiskussion für eine Verschiebung der Parteinlandschaft. Vielleicht nicht schon diesen September, aber bald. Daher lesenswert: &lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1107&amp;amp;entry_id=709&quot; title=&quot;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2151&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2151&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2151&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes: Samstag sind Demos! Erklären wir denen, die bislang noch SPD und CDU wählen, was hier grade passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot; http://www.ak-zensur.de&quot;&gt;&lt;br /&gt;
http://www.ak-zensur.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1108&amp;amp;entry_id=709&quot; title=&quot;http://www.jetzt-abwaehlen.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.jetzt-abwaehlen.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://www.jetzt-abwaehlen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.justchaos.de/blog/exit.php?url_id=1109&amp;amp;entry_id=709&quot; title=&quot;http://www.buergerrechte-waehlen.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.buergerrechte-waehlen.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://www.buergerrechte-waehlen.de&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Fri, 19 Jun 2009 12:08:38 +0200</pubDate>
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